Lagert eure Lebensmittel richtig

Ich mache normalerweise einmal in der Woche einen Großeinkauf, mit dem ich mich mit den Lebensmitteln für die ganze Woche eindecke. Dazwischen muss ich dann höchstens noch einmal kurz los, wenn ich etwas vergessen habe oder sich meine Pläne spontan, zum Beispiel durch die kurzfristige Anmeldung von Freunden, ändern. Allerdings muss ich dann schon immer überlegen, was ich zuerst verbrauche, damit nichts schlecht wird. Andere Lebensmittel wie Zucker halten sich hingegen eine Ewigkeit und ich kaufe hiervon immer größere Mengen auf Vorrat. Aber die Länge der Haltbarkeit hängt natürlich auch davon ab, wie und wo ihr eure Nahrung aufbewahrt. Heute fasse ich für euch das Wichtigste zusammen, was man beim Thema Vorratshaltung beachten kann.


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Aufbewahrungsorte für eure Lebensmittel

Zunächst habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wo ihr überhaupt Lebensmittel lagern könnt. Karotten, Sellerie, Kohlrabi, Lauch oder Kopfkohl könnt ihr in Sand einschlagen. Man füllt dazu einen Eimer mit Sand und stellt ihn im Keller auf. Andere verwenden eine Waschmitteltrommel, die sie im Gartenboden versenken.

Die Aufbewahrung im Kühlschrank verlängert die Haltbarkeit von vielen Lebensmitteln. Offene Marmeladen, Aufstriche, Soßen etc. sowie Milch- und Fleischprodukte solltet ihr auf jeden Fall in den Kühlschrank legen. Eier müssen spätestens 18 Tage nach dem Legen gekühlt werden. Melonen und Papayas hingegen werden durch die Temperaturschwankungen matschig, die entstehen, wenn ihr die Früchte herausnehmt. Ihr solltet außerdem im Hinterkopf behalten, dass im Kühlschrank wärmere Luft nach oben steigt. Ungeöffnete, abgepackte Lebensmittel kommen deshalb weiter oben in den Kühlschrank.

Obst und Gemüse im Kühlschrank lagern

Obst und Gemüse im Kühlschrank lagern

Weitere Tipps zum richtigen Einräumen eures Kühlschranks, zur Lagerung von Lebensmitteln und zur Reinigung von unterschiedlicher Küchenausstattung gibt euch die Küchen Quelle. Nahrung, die ihr richtig lange aufheben wollt, solltet ihr in die Tiefkühltruhe stecken. Hier halten sich fertig gekochte Menüs, Backwaren, Fleisch, klein geschnittenes Obst und Gemüse mehrere Monate.

Für viele Lebensmittel ist es wichtig, dass sie trocken gelagert werde. Das gilt nicht für eingeschweißte Nahrung. Die anderen aber schimmeln bei Feuchtigkeit schneller, da sich die Schimmelpilze in feuchter Umgebung besonders wohl fühlen. Champignons sollten aus diesem Grund auch aus Plastikverpackung geholt werden. In Erdkellern herrschen optimale Verhältnisse.

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Andere Lebensmittel mögen es vor allem lichtgeschützt. Zum einen geht es dabei trotzdem wieder um die Temperatur. Denn Licht wärmt die Waren auch. Einige Vitamine darunter zum Beispiel Vitamin C werden von Licht zerstört. Plastik wird durch UV-Strahlung porös. Waren können dann Ihren Geschmack verändern. Deshalb hebt ihr sie lieber nicht in Regalen sondern in Küchenschränken, dunklen Speisekammern oder Kellerräumen auf. Auch Nachtschattengewächse wie Spargel, Kartoffeln, Tomaten oder Auberginen solltet ihr nicht zu vielem Licht aussetzen.

Äpfel und Bananen beschleunigen den Reifungsprozess

Ist euch auch schon einmal aufgefallen, dass Obst und Gemüse schneller nachreifen, wenn ihr sie neben Bananen legt? Ich mache das zum Beispiel ganz gerne mit Avocados, die noch zu fest sind. Dieser Prozess liegt am Ethylen, das sowohl Bananen als auch Äpfel in großen Mengen produzieren. Insbesondere Gemüse ist aber sehr oft ethylenunverträglich. Dadurch reift es neben Ethylenproduzenten nach bzw. fault schneller, wenn es überreif ist. Wenn ihr also nicht gerade unreifes Grünzeug daheim habt, legt es nicht neben solche Produzenten.

Weitere Tipps für die Vorratshaltung

Ihr könnt noch einige andere Tipps beachten. Wasser und andere Getränke solltet ihr zum Beispiel nach dem Öffnen zügig aufbrauchen, damit sich Mikroorganismen darin nicht zu stark vermehren können.

Wascht zum Beispiel Obst und Gemüse erst vor der Zubereitung, sonst werden wichtige Schutzmechanismen der Schale zerstört und die Früchte faulen schneller. Das gilt auch für Eier. Ihr solltet sie nach dem Kochen nicht mit Wasser abschrecken, wenn ihr sie einige Tage aufbewahren wollt. Das löst ihre natürliche Schutzschicht auf.

Brot könnt ihr in einem speziellen Brotkasten aufbewahren. Dadurch schimmelt es weniger schnell als etwa in einer geschlossenen Plastiktüte und trocknet langsamer aus als in Papier. Holzkästen haben antibakterielle Eigenschaften. Keime können sich dadurch schlecht vermehren. Ton sorgt für einen guten Flüssigkeitsaustausch. Alle Brotkästen sollten regelmäßig gereinigt werden.

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Author: Thomas Oelsner

Ich heiße Thomas und bin Inhaber einer Agentur für neue Medien. Ich interessiere mich für CMS Systeme, Grafik, PHP Programmierung und professionelle eCommerce Systeme. Ihr findet mich auf Twitter, Facebook und Google+. Über einen Kommentar von euch würde ich mich freuen.

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